Historie ... über 60 Jahre AGO


Seit über 60 Jahren wird der Leitgedanke "Wir haben ein soziales Anliegen." durch das Engagement 
des Landes Hessen, der Stadt Offenbach und der Industrie- und Handelskammer Offenbach unterstützt.

Das AGO ist eine gemeinnützige Einrichtung. Sein Träger ist der Verein für Erwachsenenbildung e. V. mit Sitz in Offenbach am Main. Mitglieder des Vereins sind Vertreter der Stadt, des Kreises Offenbach und der Offenbacher Bildungseinrichtungen sowie Vertreter der Lehrer und Studierenden am AGO.

Wir können auf eine stolze Bilanz zurückblicken. Unter anderem zählen Bürgermeister, Lehrer und Hochschulprofessoren zu den Absolventen des Abendgymnasiums Offenbach.

chancen . bildung . perspektiven

Abitur-jahrgang 1960

Zum 50-jährigen Jubiläum traf sich der Abiturjahrgang 1960 des Abend-gymnasiums Offenbach am 9. April 2010 in Hanau-Steinheim. Zunächst führte uns Manfred Schneider bei herrlichem Wetter am frühen Nach-mittag zu den schönsten Stellen der historischen Altstadt. Nach so langer Zeit gab es natürlich viel zu erzählen, und so berichtete jeder kurz über seinen Lebensweg.

Es war uns eine große Freude und besondere Ehre, dass auch unser früherer Mathematiklehrer, Herr Seidl, unter uns weilte und aus seinem Leben erzählte. Später ließ Reinhold Franz mit einigen Stücken auf dem Saxophon nochmals die alten Zeiten aufleben. Besonderer Dank gilt den Organisatoren des Treffens, vor allem Dr. Georg Seibold und Manfred Schneider, für die Vorbereitung und den harmonischen Verlauf des wohlgelungenen Tages.  











Der zweite Schuljahrgang am Abendgymnasium Offenbach (AGO) begann im Frühjahr 1956. Nach drei Jahren konnten von 29 Anwärtern immerhin 25 Schüler ihr Abitur-Zeugnis in Empfang nehmen. Das damalige Eintrittsalter in die Abendschule lag bei etwa 21 Jahren; der Älteste war 36 Jahre alt. Die AGO-Leitung schrieb damals in ihren Leitsätzen zur Aufnahme der SchülerInnen: "Den Weg, den Sie jetzt beschreiten wollen, dürfen Sie sich nicht leicht denken. Drei Erfordernisse müssen in überdurchschnittlichem Maße erfüllt sein: das der Begabung, das der Willenskraft und das einer zähen Gesundheit."

Und so versuchten Techniker und Mechaniker, Bauzeichner und Feintäschner, kaufmännische und Bankangestellt ihr Glück, auf dem zweiten Bildungsweg die Chance zu einer besseren Ausbildung und zum Studium zu bekommen. Was ist aus diesen rund 24-jährigen Abiturienten geworden? 

Ohne Fleiß kein Preis

eine Erfolgsstory von Rudolf Helpensteller